Monthly Archive for November, 2010

Fluglärm? Lukla Airport Video

Bei diesen doch schon ordentlich warmen Bedingungen in Goa, wünscht man sich manchmal kurz einen 5 Minuten-Aufenthalt in Nepal ;) Daher dachte ich mir, erau.edu endlich das erwähnte Video vom betriebsreichen Tensing-Hillary “Flughafen” in Lukla zu veröffentlichen. In speziellem Gedenken an Päsce ^^ Have Fun!

Des weiteren, ein kleines Update des Fotoalbums GOA.
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Guten Start in’s verschneite Wochenende allerseits :)

Goa Teil 1

Wir sind nun seit knapp 2 Wochen in Goa und fühlen uns immer mehr zu Hause. Wir erreichten Siolim gerade am letzten Ferientag von Pascal und Claudia – die ersten Besucher aus der Schweiz ;) Sie haben quasi das Haus am Fluss “eingelebt” und die Zeit reichte wenigstens noch zum anstossen und für ein leckeres Nachtessen bei unserem Freund/Host/Bauherren Jayesh :) Toll, dass es geklappt hat mit dem Treffen!

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Die ersten Tage standen ganz im Zeichen der Hauseinrichtung. Natürlich kann man hier nicht einfach in eine IKEA latschen und so liessen wir uns von Jay erstmal die verschiedenen Bezugsquellen zeigen. Schliesslich kauften wir das nötigste, d.h. für uns eine Matratze und für Isa ein komplettes Bett. Auch die Küche wollte noch ausgerüstet werden und wir kauften alles für gemütliches frühstücken und um uns leckeren Fisch zu zubereiten. Klar ist essen auswärts sehr günstig, aber sich selber etwas zu kochen kann auch Luxus sein ;) Am Mittwoch stand natürlich der Anjuna Fleamarket auf dem Programm. Es war in doppelter Hinsicht toll. Zum einen konnten wir schauen, ob wir ein bekanntes Gesicht aus früheren Jahren sehem und schauen was es alles “neues” zu erfeilschen gab. Zum anderen war für Isa alles neu und wir durften sie auf dem Gelände herumführen. Natürlich wurde auch diverses gekauft ;)

Tage in Mumbai

In Mumbai angekommen, suchten wir uns erstmal eine Bleibe und schliefen noch etwas nach, bevor es  losging mit dem Auskundschaften des bekannten und sehr angenehmen Stadtviertel Colaba, in welchem sich auch unser Hotel, ca. 3 min. vom Gateway of India, befand. Neben vielen schönen und alten, meist in viktorianisch-gotischem Stiel gebauten Hausern, gab es etlich viele Moeglichkeiten zum Shoppen, was Anita und ich uns anschliessend nicht entgehen liessen. Wir genossen auch kulinarisch den Vorteil einer Grossstadt und gönnten uns unser Nachtessen im Mc’Donalds. :)

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Chemieunfall in Bhopal

Am nächsten Morgen nahmen wir den Zug pantechindia.com zu rück nach Bhopal, da wir für den Abend ein (leider nochmals unbestätigtes) Schlafwagenticket nach Mumbai hatten.  Ich nutzte die Wartezeit in Bhopal um mir das ehemalige Gelände von Union Carbide anzuschauen – der Ort einer der schlimmsten Chemiekatastrophen der Geschichte. Hintergrund ist, dass ich bei Dow Chemical gearbeitet habe und dort wurde fast jedes Jahr durch Greenpeace eine Mahnwache abgehalten. Das Gelände liegt in mitten der Stadt, nur 3 Kilometer vom Bahnhof entfernt. Die Fahrt entlang der Betonmauer des ehemaligen Geländes zeigte, was die Leute über die Behörden, Union Carbide und Dow Chemical denken. Das Areal schien verlassen, doch als wir das Tor passierten, kam ein Security und wollte meine Erlaubnis für den Zutritt sehen. Hatte ich natürlich keine und ohne Permit kein Zugang, so der Security. Man müsse zuerst bei den Behörden vorbei. Ich sagte zu ihm, dafür hätte ich keine Zeit und wir rauchten erstmal eine Bidi. 5 Minuten später konnte ich die “Gebühr” gleich bei ihm bezahlen ;) So bezahlte ich das Bakschisch und machte einen kurzen Rundgang  auf dem Gelände. Wo früher die Fabrik stand, ist heute alles überwuchert und Zigenherden grassen. Nur noch die rostigen Rohrsysteme und die lecken Gasstanks zeugen von der ehemaligen Fabrik.

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Tempel von Khajuraho und Sanchi

Nach dem Checkin in einem Hotel in Satna mieteten Anita und ich ein Taxi und fuhren so die gut 2 Stunden nach Khajuraho. Die Fahrt war richtig erfrischend, da der grösste Teil durch den Panna Nationalpark führte. Nach der Ankunft bei dem UNESCO Weltkulturerbe in Khajuraho, gönnten wir uns zuerst mal einen Tee und liefen anschliessend die Anlage mit den beeindruckenden Stein-Tempeln ab. Bekannt ist die Anlage vorallem durch die aufwändigen Kamasutra- Verzierungen an den Tempelwänden. Es ist schwer vorstellbar, wie viel Zeit wohl die Arbeiten für diese filigranen Steinreliefs einnahmen. Da wir das Taxi gleich für den ganzen Tag mieteten, konnten wir auch gemütlich die weiteren Tempel ausserhalb Khajurahos besichtigen. So fuhren wir in diesem netten, kleinen Dorf herum und hatten Gelegenheit die Bewohnern bei den Vorbereitungen zum Diwali zu beobachten. Beinahe jedes Haus wurde frisch gestrichen, der Vorplatz neu mit Lehm bedeckt und die Fläche anschliessend mit Mandalas und Blumenmalereien verziert. Jedoch etwas vom schönsten vor Diwali ist diese erwartungsvolle, friedliche Stimmung die man bei den Menschen spührt. Es liegt ein Zauber in der Luft wie bei uns, zumindest in Kindstagen, vor Weihnachten.

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