Tage in Mumbai

In Mumbai angekommen, suchten wir uns erstmal eine Bleibe und schliefen noch etwas nach, bevor es  losging mit dem Auskundschaften des bekannten und sehr angenehmen Stadtviertel Colaba, in welchem sich auch unser Hotel, ca. 3 min. vom Gateway of India, befand. Neben vielen schönen und alten, meist in viktorianisch-gotischem Stiel gebauten Hausern, gab es etlich viele Moeglichkeiten zum Shoppen, was Anita und ich uns anschliessend nicht entgehen liessen. Wir genossen auch kulinarisch den Vorteil einer Grossstadt und gönnten uns unser Nachtessen im Mc’Donalds. 🙂

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Den nächsten Tag starteten wir mit einer Bootsfahrt zur Elephanta Island, wo es diverse Höhlen-Tempel mit teils wunderschönen Steinfiguren zu bestaunen gab. Unter anderem gab es aber auch weniger schöne und oft sehr agressive Affen, vor denen wir regelrecht flüchten mussten, um nicht gebissen zu werden. Nach der friedlichen Bootsfahrt zurück, welche einen schönen Blick auf die Skyline von Mumbai bot, machten wir uns auf den Weg Richtung Chowpatty Beach. Am langen Marine Drive entlang sassen unzählige Liebespaare und Familien und genossen den schönen Sonnenuntergang. Die Atmosphaere am städtisch, leider sehr abfallbelagerten Strand, war geprägt von vielen Kinder, welche sich auf Karusellen, mit Zuckerwatten und Flaschenwerfen vergnügten und von Familien, welche sich an den vielen Essständen verpflegten. Es war spannend, sich dieses abendliche, typisch indische, Geschehen mitanzusehen und einige Leckereien auszuprobieren.

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Um den einheimischen Colaba Market auch noch zu sehen, standen wir am letzten Tag Mumbai früh auf und beobachteten das morgendliche Treiben, welches sich nur einige hundert Meter weg von den gängigen Strassen, abspielte. Ist schon krass, wie sich das Leben neben den bekannten Stadtstrassen total anders präsentiert und die Armut der vielen Einwohner sichtbar wird. Ein kleiner Junge freute sich ueber den Besuch von uns Weissen und fuehrte uns durch die vielen, schmalen und labyrinthförmig angelegten Gassen, was ein besonderes Erlebnis für uns war. Den Rest des Tages verbrachten wir mit einem Besuch im Internetkaffee (die Inder kennen Wireless in den Hotels leider noch kaum), mit nochmals etwas Umherlaufen, feinem Essen und im Park hängen, bis wir uns dann Richtung  Railway Station aufmachten, um den Nachtzug Richtung Goa zu nehmen, dieses Mal mit bestätigtem Sleeperabteil, juhuu! 🙂

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