Tempel von Khajuraho und Sanchi

Nach dem Checkin in einem Hotel in Satna mieteten Anita und ich ein Taxi und fuhren so die gut 2 Stunden nach Khajuraho. Die Fahrt war richtig erfrischend, da der grösste Teil durch den Panna Nationalpark führte. Nach der Ankunft bei dem UNESCO Weltkulturerbe in Khajuraho, gönnten wir uns zuerst mal einen Tee und liefen anschliessend die Anlage mit den beeindruckenden Stein-Tempeln ab. Bekannt ist die Anlage vorallem durch die aufwändigen Kamasutra- Verzierungen an den Tempelwänden. Es ist schwer vorstellbar, wie viel Zeit wohl die Arbeiten für diese filigranen Steinreliefs einnahmen. Da wir das Taxi gleich für den ganzen Tag mieteten, konnten wir auch gemütlich die weiteren Tempel ausserhalb Khajurahos besichtigen. So fuhren wir in diesem netten, kleinen Dorf herum und hatten Gelegenheit die Bewohnern bei den Vorbereitungen zum Diwali zu beobachten. Beinahe jedes Haus wurde frisch gestrichen, der Vorplatz neu mit Lehm bedeckt und die Fläche anschliessend mit Mandalas und Blumenmalereien verziert. Jedoch etwas vom schönsten vor Diwali ist diese erwartungsvolle, friedliche Stimmung die man bei den Menschen spührt. Es liegt ein Zauber in der Luft wie bei uns, zumindest in Kindstagen, vor Weihnachten.

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Nach der Tempelrunfahrt ging es zurück nach Satna. Dort angekommen gingen wir zum Markt um uns ein wenig für Diwali einzudecken. Wir besorgten und die obligatorischen Öl Lampen aus Tonerde, Bier und natürlich Feuerwerk! Wobei, was man in Indien an Feuerwerk kaufen kann grenzt an Wahnsinn 🙂 Die kleinen Knallkörper sind mindestens so gross wie eine Zigarette und die zb als 3000er Reihe ^^ Das derbste war jedoch die Tiger-Bomb! Eine einzige Schwarzpulver-Ladung in der Grösse einer Kiwi 0.o Die war mir dann doch ein bisschen zu krass – wenn die zu schnell losgeht ist man sicher um mehrer Finger ärmer. Vom Trommelfell ganz zu schweigen 😉  Doch wie es halt so ist, die Ware war innert 5 Minuten abgefackelt und wir zogen uns auf den Balkon zurück um dem Treiben aus sicherer Entfernung, im Licht unserer Öl Lampen, beizuwohnen. Der Geräuschpegel ist nicht annähernd Vergleichbar mit einem bsp Nationalfeiertag bei uns. Hier kam man sich eher wie in einem Kriesengebiet oder in Bagdad vor 😉  Die Nacht ging vorüber und wir schliefen wieder einmal richtig schön aus.

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Am Abend ging es bereits weiter mit dem Nachtzug Richtung Bhopal und Sanchi. Obwohl wir noch keine bestätigten Schlafwagentickets (Waiting List) hatten, fanden wir unsere Namen auf der Reservationsliste im Bahnhof und jeder durfte sich auf sein eigenes Bett in der „Sleeper Class“ freuen – dieses Glück sollten wir nicht immer haben. 😉 Frühmorgens erreichten wir Bhopal und fuhren gleich weiter mit dem Bus zu den buddhistischen Anlage in Sanchi. Bei Ankunft ermutigte uns die drückende Hitze zuerst mal zu einer Siesta. Erst anschliessend spazierten wir auf den angrenzenden Hügel um uns die alten Stupas anzuschauen. Der Ausflug war sehr lohnenswert und wir waren froh, wieder einmal ein bisschen ausserhalb der dreckigen Grossstädte zu verweilen. Die Stupas waren beeindruckend und top renoviert. Speziell die Eingangstore in alle Himmelsrichtungen sind sicher einzigartig. Es hatte auch diverse Indische Touristen, welche an diesem Feiertage um Diwali einen Familienausflug planten. Den Sonntagabend nutzten wir um wieder einmal die Mails zu checken, und mit Familie und Freunden zu skypen.

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PS: Beim jailbreaken meines iPhones habe ich ein kleines aber wichtiges Detail übersehen und daher habe ich jetzt einen Jailbrick ^^ Das Gerät ist zwar voller netter Applikationen, aber leider kann ich im Moment keinen SIM unlock machen d.h. keine SMS senden und empfangen! Bei dringender Nachricht bitte einfach Anita schreiben 😉

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Ein Kommentar zu Tempel von Khajuraho und Sanchi

  1. el schwarzo sagt:

    Hola Domi
    Jetzt wirds dringend 🙂 Bevor (!) s neue iPhone OS usechunt eifach aschlüsse, Backup dure laufe loh und denn „wiederherstellen“ und nomol jailbreake / unlocke denn laufts wider. NOCH em neue OS sperrts der’s wider definitiv 🙁

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