Archive for the 'Expat' Category

Thailand on the luxury side

Mit dem Bus ging es weiter Richtung Süden nach Khokkloi kurz vor der Insel Phuket. Rico holte uns am Busbahnhof ab und wir durften uns in seinem Wohnzimmer einquartieren. Nach vielen Wochen in spartanischen Zimmern der Hostels und Guesthouses Asiens, war seine Wohnung für uns eine wahre Pracht. Auch die Katzen bereiteten grosse Freude, vorallem bei Anita ;) So hatten wir endlich wieder einmal ein solides Zuhause zum wohnen. Dies kam sehr gelegen, denn bei mir brach zum dritten mal seit Nepal eine Darmerkrankung (wahrscheinlich Giardia) aus und legte mich für 3 Tage flach. Da Anita und ich wiederholt erkranken, werden wir beim nächsten Ausbruch ein Krankenhaus aufsuchen und die Sache therapieren. Daher machten wir nur kleinere Ausflüge mit dem Auto. Unter anderem zum lokalen Markt und zu einem Hilfswerk für Schildkröten.

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Da Rico für das Aleenta Resort arbeitet, gönnten wir uns mit Phil&Mels-Verlobungs-Donation eine Nacht im 5-Sterne Hotel. Uns traf fast der Schlag, denn wir bezogen eine Loft auf 2 Etgen mit direktem Pool-Zugang und Jacuzzi im Zimmer :D Nach ausgiebigem Geplansche hatten wir Hunger und es ging zum Apero an die Strandbar. Anschliessend ging es jedoch nicht etwa in das Restaurant, denn meine Mutter bekam Wind von unserer Resortübernachtung und organisierte hinter unserem Rücken ein Candle Light Dinner am Strand! Uns fehlten die Worte als Rico uns an die Beach führte und wir sahen, was uns erwartete. Das Aleenta ist spezialisiert auf Hochzeiten und Honeymoon, und das merkte man. Es war unglaublich romantisch :) Wir genossen jeden Bissen Essen und jeden Schluck Wein.

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Hua Hin und Koh Payam

Von Bangkok aus fuhren wir mit dem Bus nach Hua Hin wo es endlich ein Wiedersehen mit dem ausgewanderten Freund Stefan geben sollte. Der erste Eindruck von Hua Hin war durchwegs positiv. Ist doch die “Stadt” eher überschaubar und alles wirkt methodisch bez. aufgeräumt. Man sagt auch Huahin sein ein Wochenendurlaubs- und Pensionierungsparadies. Kann man sich vorstellen, denn dort lebt es sich gut und man ist trotzdem in der Nähe Bangkoks. Wir verabredeten uns gleich am ersten Abend und begossen unser Wiedersehen in der Bar und tauschten die News der letzten 12 Monate aus. Dank Stefan hatten wir in Huahin ein schmuckes Zimmer zum Vorzugspreis und ein Scooter zur Benutzung. Daher gings am nächsten Tag gleich zum Nationalpark Khao Sam Roi Yot (zum Glück gibt’s ein Thailand Navi für das Mobile :) ) und wir besichtigten dort die eindrucksvollen Höhlen.

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Zurück in der Stadt besuchten wir zuerst die Garküche an der Ecke und gönnten uns endlich mal einen Hotpot (ähnlich Fondue Chinoise). Das Essen ist wirklich spitze in Thailand (bis auf die Wurst-un-kultur^^) und die Auswahl enorm! Kein Wunder essen die Thais gerne lange und ausgiebig. Und mit Fettpölsterchen haben die meisten ja auch kein Problem ;)
An einem weiteren Abend waren wir bei Stefan und seiner Freundin Gai zu Hause eingeladen und sie bereiteten einen thailändischen Tischgrill vor! Es war sooo lecker, wir konnten kaum mehr aufhören zu essen.

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Auch das Paradies ist endlich

Die Zeit bis zur Ankunft unserer letzten Besucher aus der Schweiz verbrachten wir nochmals mit einem Abstecher über die Grenze Goas hinaus. Wir machten einen Ausflug zur „Paradise Beach“ nördlich von Goa im Staat Maharashtra. Die Fahrt mit unserer geliebten Enfield führte uns zuerst nach Kerim und von dort über den Grenzfluss weiter nach Shiroddha. Da die Brücke nach Maharashtra immer noch nicht fertig gestellt ist, nahmen wir die kostenlose Fähre. Die Umgebung war erstaunlich schön und wir genossen die Aussicht auf die Felder und kleinen Dörfer entlang der Route. Der kleine Abstecher zum Fort Tirakol hat sich auch gelohnt, wurde doch dieses Fort gerade erst kürzlich renoviert und zu einem edlen Hotel umgebaut. Im Innenhof des Forts befindet sich sogar eine kleine Kirche und die Aussicht vom Fort Richtung Goa ist traumhaft. Angekommen am Strand waren wir begeistert. Der Strand war fast menschenleer und auch die üblichen Strandverkäufer und Beach-Shaks „suchte“ man vergebens. Es ist schon erstaunlich, ein Katzensprung ausserhalb Goas, eine ganz andere Welt. Nach der kurzen Strandinspektion mussten wir aber zuerst eine Unterkunft ausfindig machen. Dank eines Tipps fanden wir eine nette Anlage, welche sogar die Möglichkeit bot, in zur Verfügung gestellten Zelten zu übernachten. Diese Gelegenheit liessen wir uns natürlich nicht nehmen ;)

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Zurück in Goa wurden wir zu einer indischen Hochzeit eingeladen. Da unsere Trekking und Strand Klamotten nur bedingt geeignet waren, kaufte uns unser Freund Jay in letzter Minute traditionelle Hochzeitskleider. So wohnten wir mit voller Ausstattung bei über 35 Grad der Hochzeit bei und gaben, gemäss einheitlicher Meinung, eine gute Figur ab ;) Vielleicht sogar eine zu-gute, denn zu viel Aufmerksamkeit ist nicht optimal, da man gemäss indischem (Aber-) Glauben damit böse Blicke auf sich zieht. Und so kam es, dass wir in der Nacht des selben Tages wegen eines Enfield-hassenden Hundes einen kleinen Unfall mit unserer Enfield hatten. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert und wir kamen mit ein paar Kratzern davon. Doch das Bike hatte einen Beton-Pfeiler geküsst und sah dementsprechend aus. Bei unserer Gastfamilie war der Grund für dieses Übel natürlich schnell gefunden. Wir hatten an der Hochzeit einfach zu viele „Bad-Eyes“ gesammelt und darum die Attacke des Hundes ungewollt heraufbeschworen ^^ Um uns von diesen bösen Blicken zu befreien wurde am nächsten Tag ein bisschen schwarze Magie angewandt :) In eine Zeitung wurde Reis und eine Chilly verpackt, anschliessend fuhr uns die „Dorfhexe“ mit dem Packet den Körper ab und murmelte irgendwelche Sprüche. Danach wurde dieses Packet verbrannt und mit der Asche unser Gesicht verschönert :) Was wir davon halten? Keine Ahnung. Immerhin sind wir seither wieder unfallfrei und lustig war es auf jeden Fall :D

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Unsere (Ferien-)Tage sind gezählt!

Es steht zwar noch ein Besuch aus, trotzdem wagen wir zu sagen, dass das Projekt “Ferien in Goa” ein voller Erfolg war! Wir durften diese Zeit mit so vielen Freunden teilen und alle hatten sicher ein einmaliges, nachhaltig prägendes Erlebnis im kleinsten Staat Indiens. Da wir zu Spitzenzeiten 10 Leute waren, ergaben sich daraus auch kleinere Schwierigkeiten. Wer schon einmal in Goa Essen bestellt hat, der weiss, wie lange eine Bestellung für nur schon 2 Personen dauern kann. Man stelle sich das ganze nun für 10 Personen vor! Man muss fast nonstop bestellen und essen, damit auch alle den Tag hindurch satt werden :) Auch das vorwärtskommen im Verkehr war zeitraubend, da man mit so vielen Bikes fast schon in Formation fahren muss ^^

Bekanntlich sagen Bilder ja mehr als Worte: Fotoalbum Goa 4

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Doch das ist nichts im Verhältnis zum Spass den wir hatten. Daher möchten auch wir uns bei Familie und Freunden für den Besuch von Herzen bedanken! Es war eine suuuper Zeit – das schreit nach Wiederholung :) Nicht zuletzt gilt unser volles Dankeschön auch unserem Freund und Host in Goa Jayesh (natürlich mit ganzem Anhang ^^). Es ist einfach die beste Goa Erfahrung, wenn man nicht in einem Hotel wohnen muss, sondern sein eigenes Haus im Dorf bewohnen kann! Falls jemand den Kontakt braucht, einfach melden…
Im Moment planen wir unsere Weiterreise. Um unser Visa auf keinen Fall zu überziehen, entschieden wir uns statt mit dem geliebten Zug, mit dem Flugzeug wieder nach Norden zu reisen. Genauer gesagt fliegen wir am 22. März von Goa nach Kalkota und von da aus via Bodhgaya auf dem Landweg nach Nepal. Der Plan ist, einen Monat um das Annapurna Massiv zu verbringen und dann, wenn möglich, via Tibet weiter nach “Mainland” China zu reisen. Ob diese Route aktuell möglich ist, wird sich wohl erst vor Ort zeigen.

Jetzt ist es

tatsächlich schon einen Monat her, seit dem letzten Update. Da sich wohl bald an die 50% der Blogleser sowieso in Goa befinden, ist dies auch nicht weiter tragisch. :) Für alle anderen wurde ein bisschen am Blog gearbeitet (zum Beispiel die Thank-you Seite) aber es ist höchste Zeit für einen neuen Wasserstand! Ach ja bevor wir es vergessen 4seohunt.com/www/anido.ch im nachhinein ein: Happy New Year! :p

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Aber keine Sorge, uns geht es nach wie vor blendend! Nicht zu letzt weil wir jede Woche neuen Besuch aus der Schweiz empfangen dürfen. So sind bereits mein Bruder Fabi mit Freundin Olivia und meine Mutter wohlbehalten in Goa angekommen und haben sich bereits optimal eingelebt. Und diesen Montag empfangen wir unsere Freunde Nade, Päsce, Adi und Beni. Man sieht, die Reiseleitung hat Hochsaison ;) Da wir natürlich mit jedem Neuankömmling das Goa-Standard-Paket absolvieren, wiederholen sich für uns teilweise die Tage. Die Freude jedoch, dass wir unsere “Ferien” mit vielen unserer Liebsten verbringen dürfen, überwiegt um Längen. :) Hier Ein paar Eindrücke:

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Das Leben hier erfüllt uns nach wie vor mit vollster Zufriedenheit. Continue reading ‘Jetzt ist es’