Archive for the 'India' Category

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Letzter Trip zu dritt

Endlich war es soweit, der lang ersehnte Trip nach Hampi stand auf dem Programm. Früh morgens um 05.00 Uhr ging es mit dem Taxi los zur Railwaystation Margao, von wo wir mit dem Zug ca. 7 Std. durch eine wunderschöne grüne Landschaft nach Hampi fuhren. Trotz Warteliste Nr. 250 bekamen wir unerwartet aber ueberglücklich drei Plaetze, bei welchen wir sogar liegen und einige Stunden Schlaf nachholen konnten.

In Hampi angekommen suchten wir erstmals das Guesthouse auf, in welchem Anita und Dominik schon vor 4 Jahren logiert haben. Da sie fuer die 1. Nacht nur noch ein freies Zimmer hatten, verbrachten Anita und Dominik die Nacht auf der Dachterrasse – richtig romantisch. Der nächste Schritt ging zur Polizei, da sich in Hampi jeder Besucher im “grossen Buch” registrieren muss. Sehr speziell waren die vielen Pinwaende mit Beschreibungen und Fotos von Personen, welche verschwunden sind oder tot aufgefunden wurden. Also am besten gar nicht zu viel anschauen und studieren…

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Am nächsten Morgen wollten wir erstmals auf eigene Faust die nähere Umgebung auskundschaften. Hampi ist umgeben von millionen von Steinen, welche teilweise so speziell auf- und nebeneinander liegen, dass wir einmal mehr ueber die Schönheit unserer Natur staunen mussten. Die Landschaft ist geziert mit Steinen, Fluessen, grünen Wiesen und unzählig vielen Steinruinen, welche einem wie in eine andere Welt entführt. Es war herrlich, einfach durch die Gegend zu laufen und überall wieder etwas Neues zu entdecken. Die Krönung des Tages war eine Flussfahrt auf einem kleinen Boot, welches aussah wie eine grosse Kokosschale. Unser Fahrer erzählte auch einige Hintergründe dieser heiligen Gegegend, was natürlich sehr spannend war. Am Abend gönnten wir uns die erste Massage auf unserer Reise, welche uns alle drei total begeisterte und deshalb nach einer Wiederholung rufte. Zudem hielt Anita der Tochter vom Guesthouse ihre Füsse und Hände zur Verfügung, um ihre Mandie-Kunst präsentieren zu können. Leider hielt die Farbe nicht wirklich lange an, das Erlebnis war es aber trotzdem wert und die Familie war glücklich über den kleinen zusätzlichen finanziellen Zustupf.

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NGC – North Goa Customs

Wie man sicher am Update-Interwall des Blogs erkennen kann, erleben wir unsere “Ferien in Goa” in vollen Zügen. Die Tage sind ausgefüllt mit Strandtouren, Ausflügen und dem Wichtigsten: Relaxen und geniessen! Daher vergisst man den Blog schnell und man wird ein bisschen schreibfaul ;) Aber spätestens ab Ende März sind wir ja wieder auf Achse, und dann wird auch wieder häufiger ge-postet – versprochen!

Jedoch geht es uns nach wie vor super und wir fühlen uns hier echt wie zu Hause.

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Neben dem Auskosten des süssen Lebens, gibt es immer wieder was zu erledigen. Continue reading ‘NGC – North Goa Customs’

Goa Teil 1

Wir sind nun seit knapp 2 Wochen in Goa und fühlen uns immer mehr zu Hause. Wir erreichten Siolim gerade am letzten Ferientag von Pascal und Claudia – die ersten Besucher aus der Schweiz ;) Sie haben quasi das Haus am Fluss “eingelebt” und die Zeit reichte wenigstens noch zum anstossen und für ein leckeres Nachtessen bei unserem Freund/Host/Bauherren Jayesh :) Toll, dass es geklappt hat mit dem Treffen!

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Die ersten Tage standen ganz im Zeichen der Hauseinrichtung. Natürlich kann man hier nicht einfach in eine IKEA latschen und so liessen wir uns von Jay erstmal die verschiedenen Bezugsquellen zeigen. Schliesslich kauften wir das nötigste, d.h. für uns eine Matratze und für Isa ein komplettes Bett. Auch die Küche wollte noch ausgerüstet werden und wir kauften alles für gemütliches frühstücken und um uns leckeren Fisch zu zubereiten. Klar ist essen auswärts sehr günstig, aber sich selber etwas zu kochen kann auch Luxus sein ;) Am Mittwoch stand natürlich der Anjuna Fleamarket auf dem Programm. Es war in doppelter Hinsicht toll. Zum einen konnten wir schauen, ob wir ein bekanntes Gesicht aus früheren Jahren sehem und schauen was es alles “neues” zu erfeilschen gab. Zum anderen war für Isa alles neu und wir durften sie auf dem Gelände herumführen. Natürlich wurde auch diverses gekauft ;)

Tage in Mumbai

In Mumbai angekommen, suchten wir uns erstmal eine Bleibe und schliefen noch etwas nach, bevor es  losging mit dem Auskundschaften des bekannten und sehr angenehmen Stadtviertel Colaba, in welchem sich auch unser Hotel, ca. 3 min. vom Gateway of India, befand. Neben vielen schönen und alten, meist in viktorianisch-gotischem Stiel gebauten Hausern, gab es etlich viele Moeglichkeiten zum Shoppen, was Anita und ich uns anschliessend nicht entgehen liessen. Wir genossen auch kulinarisch den Vorteil einer Grossstadt und gönnten uns unser Nachtessen im Mc’Donalds. :)

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Chemieunfall in Bhopal

Am nächsten Morgen nahmen wir den Zug pantechindia.com zu rück nach Bhopal, da wir für den Abend ein (leider nochmals unbestätigtes) Schlafwagenticket nach Mumbai hatten.  Ich nutzte die Wartezeit in Bhopal um mir das ehemalige Gelände von Union Carbide anzuschauen – der Ort einer der schlimmsten Chemiekatastrophen der Geschichte. Hintergrund ist, dass ich bei Dow Chemical gearbeitet habe und dort wurde fast jedes Jahr durch Greenpeace eine Mahnwache abgehalten. Das Gelände liegt in mitten der Stadt, nur 3 Kilometer vom Bahnhof entfernt. Die Fahrt entlang der Betonmauer des ehemaligen Geländes zeigte, was die Leute über die Behörden, Union Carbide und Dow Chemical denken. Das Areal schien verlassen, doch als wir das Tor passierten, kam ein Security und wollte meine Erlaubnis für den Zutritt sehen. Hatte ich natürlich keine und ohne Permit kein Zugang, so der Security. Man müsse zuerst bei den Behörden vorbei. Ich sagte zu ihm, dafür hätte ich keine Zeit und wir rauchten erstmal eine Bidi. 5 Minuten später konnte ich die “Gebühr” gleich bei ihm bezahlen ;) So bezahlte ich das Bakschisch und machte einen kurzen Rundgang  auf dem Gelände. Wo früher die Fabrik stand, ist heute alles überwuchert und Zigenherden grassen. Nur noch die rostigen Rohrsysteme und die lecken Gasstanks zeugen von der ehemaligen Fabrik.

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